Kartoffel-Pilz-Pfanne

Freitag, 23. September 2016

Da habe ich hier auf dem Blog doch mal eben eine Spätsommer-Blogpause eingeschoben! Ganz ungeplant und länger als gedacht, aber Dinge wie z.B. Krankheit in der Familie haben mich irgendwie ganz eingenommen. Nun bin ich aber wieder da und freue mich! Denn hey, was ist das für eine wunderschöne Zeit! Dieser Altweibersommer ist ganz unglaublich und verwöhnt uns mit schönsten Tagen, die intensiv genutzt werden wollen. 
 
Kochtechnisch kann man aus den Vollen schöpfen. Bei uns gab's diese Woche Pilze und dazu frisch geerntete Kartoffeln aus der Heide, wo wir einige Tage verbracht haben. Dazu Bällchen von einer groben Bratwurst (bei uns vom Galloway :-) und fertig ist eine superleckere Kartoffel-Pilzpfanne, die perfekt auf die bevorstehende Jahreszeit einstimmt.  
 
Kartoffel-Pilz-Auflauf  
 
Zutaten  

·         500 g festkochende Kartoffeln
·         300 g gemischte Pilze (Champignons, Kräuterseitlinge,...)
·         25 g getrocknete Steinpilze
·         1 Zwiebel
·         1 Stange Lauch
·         1 Bund Petersilie
·         1 Bund Salbei
·         120 g Parmesan 
·         5 grobe Bratwürste
·         400 ml Sahne
·         3 Eigelb
·         30 g Butter
·         2 EL OL
·         Salz und Pfeffer
 
Zubereitung 

1.    Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen  und dann in dicke Scheiben schneiden
2.    Ofen auf 200 Grad vorheizen
3.    Steinpilze kleiner hacken und in 100 ml heißem Wasser einweichen
4.    Die anderen Pilze putzen und halbieren, Zwiebeln schälen und fein würfeln, Lauch putzen und 2 cm große Stücke schneiden
5.    Salbei in Streifen schneiden und Petersilie fein hacken und Parmesan fein reiben
6.    Die Bratwürste aus der Pelle drücken und zu Bällchen formen und in einer Pfanne in Öl heiß anbraten. Die Bällchen herausnehmen und die Butter in der Pfanne schmelzen und das Lauch darin kurz andünsten und herausnehmen
7.    Die frischen Pilze in der Butter anbraten und die Zwiebeln kurz mitdünsten
8.    Sahne mit dem Salbei und die Steinpilze samt Flüssigkeit in einen Topf um die Hälfte einkochen lassen
9.    Die Hälfte des Parmesans einrühren. Eigelb in einer kleinen Schale verquirlen, 4 EL Sahnesauce unterrühren und dann die Eigelbmaße unter die Sahnesauce rühren. Nicht mehr kochen lassen, sonst gerinnt die Sauce
10. Petersilie unterrühren und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Kartoffeln, Lauch, Pilze und die Bällchen in eine Auflaufform füllen und mit der Sahne übergießen, den Rest des Parmesans darüber streuen und im Backofen ca. 30 Minuten backen.
 
 
Das Rezept gibt's für Euch auch als PDF zum ausdrucken.
Damit wünsche ich Euch einen guten Start in ein schönes Wochenende. Macht es Euch gemütlich und genießt diese schöne Zeit!

Liebe Grüße
Silke

Blaubeer-Tarte mit Panna Cotta

Dienstag, 9. August 2016

Auf dem Blog herrscht gerade erhöhtes Tarte-Aufkommen. Gerade erst gab es die Aprikosen-Tarte und schon folgt das nächste Tarte-Rezept. Ist aber auch einfach perfekt zu dieser Jahreszeit: Feine Früchte und Beeren gepaart mit einem Mürbeteig. Diesmal gibt's Blaubeeren, zu denen sich eine feine Panna-Cotta-Creme gesellt. Während ich es bei der Aprikosen-Tarte lieber pur mag, finde ich bei den Blaubeeren die Kombination aus Panna-Cotta, Beeren und Mürbeteig sehr lecker. 
Dazu gibt's noch mal ein paar Bilder aus dem Garten. Abends aufgenommen, während der einsetzenden Dämmerung bzw. der "Blauen Stunde". Für mich ist das die schönste Tageszeit in unserem Garten.   


 
Blaubeer-Tarte mit Panna Cotta
 
Zutaten: (für eine eckige Tarteform oder 6 Tartelette-Förmchen)
- 60 g zimmerwarme Butter
- 30 g Puderzucker
- Eine Prise Salz
- 1 Ei
- 130 g Mehl
- 50 g Cashewnusskerne   
- 75 g weiße Schokolade 
- 1 Vanilleschote
- 3 Blatt Gelatine
- 200 g Schlagsahne
- 180 g Milch
- 70 g Zucker
- 200 g Blaubeeren
- 1 TL Zitronensaft 
- Hülsenfrüchte zum Blindbacken  

Zubereitung: 
1. Cashewnusskerne fein mahlen. Mit Mehl, Butter, Puderzucker, Ei und Salz mit dem Knethaken verkneten. Teig in Klarsichtfolie wickeln und eine Stunde kaltstellen.
2. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Teig ausrollen und eine gefettete und bemehlte Tarteform damit auslegen. Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Backpapierbogen einmal zusammenknüllen und wieder glätten, in die Form legen und mit Hülsenfrüchten beschweren zum Blindbacken.
3. Im vorgeheizten Ofen auf dem untersten Rost 15 Minuten backen. Hülsenfrüchte und Papier entfernen und den Boden weitere fünf Minuten backen, bis er goldbraun ist. Abkühlen lassen.
4. Schokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen und den Tarteboden mit der flüssigen Schokolade einpinseln (so weicht er später nicht durch die Füllung auf)
5. Für die Panna Cotta die Vanilleschote längs aufritzen und das Mark herausschaben. Gelatine einweichen. 100 g Sahne und Milch in einem Topf erhitzen. Zucker, Vanilleschote und -mark zugeben und aufkochen lassen.
Vanilleschote entfernen. Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in der heißen Sahnemilch unter Rühren auflösen. Creme leicht abkühlen lassen.
100 g Blaubeeren pürieren und mit dem Zitronensaft unter die Panna Cotta rühren.
6. Restliche Sahne steifschlagen und unter die Blaubeercreme heben, sobald diese beginnt fest zu werden.
7. Die Creme in die Form füllen und für mindestens drei Stunden kalt stellen.
8. Dann nur noch mit den restlichen Blaubeeren garnieren und genießen.
 
 
Das Rezept für die Blaubeer-Tarte findet Ihr hier als PDF zum ausdrucken.
 
Liebe Grüße,
Silke


Sommergarten

Mittwoch, 3. August 2016


Es wird Zeit, Euch mal wieder mit in unseren Garten zu nehmen. Im Juli kam der ersehnte Sommer und der Garten hat alles gegeben! Blüten in Hülle und Fülle: Rosen, sämtliche Stauden und jetzt die vielen Hortensien. Es ist einfach schön!  
Blaubeere, Hortensie und Frauenmantel
Lichtnelke, unser Brunnen mit der Ramblerrose 'Perennial Blue' und rechts die Rose "Rose de Resht"
Der Blick über die Sichtachse "Obstbaumwiese"
Das große Hortensienbeet am Nebeneingang.
Thymian, Riesengänsefuß (Baumspinat) und Ehrenpreis
Der Weg zum Haupteingang wird links und rechts von Linden und üppigen Wildrosenhecken "rosa rugosa" gesäumt.
Frauenmantel und rechts Johanniskraut
Indianernessel, Johannisbeeren und Rose "Rody"

Die Bodendeckerrose "Rody" gibt in diesem Jahr alles und hat lange überhängende Triebe. Die Farbe ist toll, sie ist sehr unkompliziert, starkwüchsig und gesund. Ich finde, sie ist mal eine gute Alternative zur "The Fairy".
Der Bank bei der Obstbaumwiese habe ich links und rechts einen Streifen Storchschnabel "Rozanne" zur Seite gepflanzt. Es sieht aus wie ein blaues Band und strahlt trotz der Blütenfülle Ruhe aus.
Und noch einmal "Rozanne", der sich hier um die großen Buchsbaumkugeln schlängelt. 
Zum Haupteingang reihen sich kleine Buchskugeln wie an einer Perlenschnur. Unterpflanzt habe ich sie mit dem Storchschnabel "Apfelblüte" und "Dreamland". Vor allem Dreamland blüht bis in den Herbst hinein. 
Bilder vom Kräutergarten und Gemüsegarten gibt es heute nicht; ich habe hier und hier schon mal darüber geschrieben. Außerdem machen mir die Schnecken in diesen Gartenbereichen das Leben gerade besonders schwer und ich bin ein bisschen frustriert. Es gibt auch noch einen neuen Gartenraum, von dem es aber hier heute auch noch keine Bilder gibt. Ich möchte Euch davon in einem separaten Post erzählen.
Gartenfotografie finde ich schwierig! Einzelne Details, Blüten und Makroaufnahmen sind gut und schön, aber wirklich die Stimmung des Gartens einzufangen, den besonderen Lichteinfall, die Bepflanzung einer Staudenrabatte oder die Wirkung eines Gartenraums, ... das finde ich schwierig. Ich bin nie ganz zufrieden, wenn ich später meine gemachten Fotos durchsehe. Das steht auf jeden Fall auf meiner Wunschliste: Ein Workshop zum Thema Gartenfotografie.
 
Liebe Grüße 
Silke  

Aprikosen-Tarte

Dienstag, 5. Juli 2016

Sommer, Sonne, Aprikosen-Tarte oder so ähnlich! Auf jeden Fall  ist eine Aprikosen-Tarte für mich der Inbegriff eines Sommerkuchens. Ein Klassiker! Im Netz tummeln sich unzählige Rezepte und in fast jedem Backbuch ist eine Version vertreten. Es wurde also Zeit, dass auch hier auf dem Blog dieser Sommerklassiker Einzug hält. Aber nicht irgendeine! Nein, diese Aprikosen-Tarte hier ist die Beste! Wir wollen einen saftig süßen und leckeren Aprikosengeschmack mit einem ausgewogenem Verhältnis zwischen Frucht und Mürbeteig. Ich habe in den letzten Jahren einige Rezepte getestet und finde, dass diese Tarte perfekt ist. Nicht zu trocken und ohne viele Gedöns in Form von Cremes oder so; das lenkt nur ab von den leckeren Aprikosen. Bei diesem Rezept wird nach dem Backen ein Püree aus zuvor mit Honig aufgekochten Aprikosen aufgetragen und das gibt dieser Tarte die perfekte fruchtige Saftigkeit.
 
 
Aprikosen-Tarte 
Zutaten: 
·         125 g zimmerwarme Butter
·         100 g Zucker
·         Eine Prise Salz
·         1 Ei
·         250 g Mehl
·         1 Prise Backpulver  
·         1 kg Aprikosen
·         60 g Honig
·         1 Eigelb
·         Eine Handvoll Mandelblättchen  
Hülsenfrüchte zum Blindbacken  
Zubereitung:  
1.    Butter, Zucker und Salz mit dem Knethaken verkneten. Ei, Mehl und Backpulver zugeben und unterkneten. Teig in Klarsichtfolie wickeln und eine Stunde kaltstellen.
2.    Aprikosen halbieren, entsteinen und ca. 400 g davon klein schneiden, mit Honig in einem Topf mischen und aufkochen. Bei milder Hitze ca. 4 Minuten köcheln und dann pürieren.
3.    Teig ausrollen und eine gefettete und bemehlte Tarteform damit auslegen. Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Backpapierbogen einmal zusammenknüllen und wieder glätten, in die Form legen und mit Hülsenfrüchten beschweren zum Blindbacken.
4.    Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad auf dem untersten Rost 15 Minuten backen. Hülsenfrüchte und Papier entfernen und den Boden mit verquirltem Eigelb bestreichen.
5.    Aprikosenhälften mit der Schnittfläche auf dem Boden verteilen und weitere 25 Minuten backen.
6.    Mandelblättchen in einer Pfanne fettfrei rösten und abkühlen lassen.
7.    Aprikosenpüree noch einmal unter Rühren erhitzen und auf der heißen Tarte verteilen, mit Mandeln bestreuen und langsam abkühlen lassen.
 
Das Rezept gibt's für Euch als PDF zum Ausdrucken.
Die Hauptsaison hat übrigens im Juni begonnen. Die Aprikosen, die Ihr jetzt findet, sind sehr aromatisch und saftig süß! Ein Genuss!
 
Liebe Grüße,
Silke

Holunderblüten-Birnen-Eis

Donnerstag, 30. Juni 2016

Für einen geschmacksintensiven und aromatischen Holunderblütensirup soll man die Blüten bei Sonnenschein und warmen Temperaturen ernten. Der für den Geschmack verantwortliche Blütenstaub soll möglichst nicht abgespült werden. Wer hätte gedacht, dass das die größten Herausforderungen bei der Zubereitung von Holunderblütensirup sein könnten?! In diesem Jahr ist es so! Der Sommer ist zögerlich: Sonnenschein und warme Temperaturen sind Fehlanzeige und der Blütenstaub wird nicht durch mein Abwaschen, sondern durch den Regen heraus gespült. Ein paar Blüten konnte ich dem schlechten Wetter aber abluchsen und damit leckeren Holunderblütensirup ansetzen.   
So zieht der Juni vorüber, der Garten steht in voller Blüte und man kann ihn kaum genießen. Normalerweise sitzen wir viel auf der Terrasse, lassen uns von dem Duft der Ramblerrosen und dem Lavendel verwöhnen und schlürfen bei möglichst hohen Temperaturen z.B. ein leckeres Eis. Die Ramblerrose gibt alles, der Lavendel blüht fantastisch und ich stehe mit meinem Eis parat! Fehlt nur noch die Sonne! Wir hoffen mal auf den Juli!   
 
Dieses Holunderblüten-Birnen-Eis schmeckt so ein bisschen nach Wassereis aus Kindertagen. Leicht, erfrischend, süßlich und lecker! Es ist kein großes Hexenwerk und Ihr braucht keine Eismaschine. Ich habe das Rezept aus der "deli" Nr. 2/2014, die es wiederum dem "Eis"-Buch von Elisabeth Johansson entnommen hat.
 
Holunderblüten-Birnen-Eis    
Zutaten: (für 6-8 Wassereis-Formen) 
·         250 ml Holunderblütensirup
·         400 ml Wasser
·         1/2 Birne
·         Saft und Schale von 1/2 Zitrone  
Zubereitung:  
1.    Birne in dünne Scheiben schneiden und in jede Eisform eine Scheibe leben.
2.    Sirup, Wasser, Saft und Schale von der Zitrone vermengen und die Förmchen damit auffüllen. Eisstiele einsetzen
3.    Über Nacht gefrieren lassen und dann zum herausnehmen kurz in laufwarmes Wasser stellen. 
 
 
Das Rezept könnt Ihr Euch ganz bequem als PDF ausdrucken.

 
 
Die "deli" hat gleich noch einen guten Tipp mitgeliefert: Die Masse ohne Birnen in Eiswürfelbehälter gefrieren lassen und mit Prosecco aufgegossen servieren. Ich habe noch Minze-Blättchen mit gefroren. Bilder gibt's davon noch nicht, denn das werden wir erst am Wochenende testen! Ihr wisst schon: Rosenblüte, Lavelduft und lauschige Sommernacht auf unserer Terrasse... schließlich haben wir dann schon Juli!  
 
Liebe Grüße
Silke   
 
P.S.:
Das Rezept für meinen Holunderblütensirup findet Ihr hier

Hoffest

Sonntag, 26. Juni 2016


Wir haben gefeiert und zwar so richtig! Letztes Wochenende hatten wir ein großes Fest bei uns am Hof! Anlass war der runde Geburtstag meines Mannes (er nannte es lieber Hoffest), zu dem er Familie, Freunde und enge Geschäftsfreunde eingeladen hatte. Rund 70 Gäste sind gekommen und wir hatten einen tollen Tag!

 
Heute zeige ich Euch ein paar Eindrücke vom Fest und dazu einige Tipps für Eure nächste Feier.


In meinem Kopf hatte ich eine lauschige Sommernacht, eine lange Tafel mit Gästen zwischen den Obstbaumreihen und der Garten erfüllt von schöner Musik. Tja... pünktlich mit dem Eintreffen der Gäste fing es zu regnen an. Da sich das morgens schon abgezeichnet hatte, haben wir die lange Tafel dann nicht im Garten sondern in unserer Scheune aufgebaut und wisst Ihr was? Es war richtig kuschelig! Wir starteten mit einem Prosecco zur Begrüßung und schnell verteilten sich die Gäste (glücklicherweise hatten wir keinen Dauerregen, sondern nur Schauer), unsere Tiere begrüßten sie neugierig und begleitet wurden sie von grandioser Musik. Für uns spielten vier wunderbare Musiker (Klavier, Kontrabass, Saxophon und Schlagzeug) die mit Swinging Jazz und Boogie Woogie keinen Fuß stillstehen ließen und schnell für gute Stimmung sorgten. Wir hatten Kaffee und eine großes Küchenbuffet und am Abend wurde ein großer Grill angeschmissen. Heimgemacht war an diesem Tag Programm. Es gab ausschließlich Fleisch von unseren Galloways und vom eigenen Wild (Reh, Hirsch, Wildschein). Sämtliche Kuchen, Salate, Dips und Beilagen haben wir mit viel Hilfe von der Familie und lieben Freunden heimgemacht.  
In der Scheune hatten wir neben den Tischen und Stühlen gemütliche Sofas aus frisch gepressten Heuballen gebaut und alles duftete nach Heu. Nach dem Essen rückten wir ein paar Tische und zwischen den alten Balken klangen die Jazzklänge bis tief in die Nacht. Es war ein tolles Fest! 
Das war der Hotel-Shuttle-Service :-)


Meine Tipps für ein Hof- oder Gartenfest:
 
Unsere Deko bestand im Großen und Ganzen aus Zinkgefäßen (alt und neu), Heuballen und alten Weckgläsern:
  • Zinkgießkannen, -Eimer und -Behältnisse mit und ohne Blumen zur Deko verteilen
  • Zinkwannen mit Wasser, Schwimmkerzen und Rosenblüten füllen
  • Alte Zinkwanne aufrecht hinstellen, Kerzen in unterschiedlichen Größen hineinstellen und etwas Grün  (z.B. Efeu) drum herum drapieren
  • Alte Milchkannen als Blumenvasen nutzen
  • Baustümpfe als Tischchen für Windlichter und Blumenvasen (beides Weck) verwenden
  • Weckgläser gibt es oft für kleines Geld auf Floh- und Trödelmärkten. Uns  dienten sie als Windlichter, Blumenvasen, Aufbewahrung für Besteck und auch als Saucen/Dip-Serviergefäß
  • Möglichst Blumen aus dem Garten bzw. der Jahreszeit und Region entsprechend. Ich hatte Pfingstrosen, Mutterkraut, Kamille, Frauenmantel und Bartnelken.
  • Hinweisschildchen (Hoffest, Getränke, WC,...) selbst machen. Einen Pfeil aus Holz ausschneiden, bemalen und beschriften, auf Gartenforken oder Spaten schrauben und einfach an Ort und Stelle in den Boden stecken
  • Papierlampignons in unterschiedlichen Größen in Bäume, Scheune, Garage (whatever) hängen. Unser Fest startete am Nachmittag, also zu einer Zeit, wo noch keine Beleuchtung notwendig war. Ich habe deshalb einfach unsere Weihnachtsbeleutung, die mit Fernbedienung zu aktivieren ist, hervorgeholt und jeweils eine Baumkerze in ein Lampignon gehängt und abends bequem per Fernbedienung angemacht.
  • Sofas aus Heuballen bauen und Stoffe darauf legen, damit die Gäste gemütlicher sitzen. Mit passenden Kissen erhält das ganze einen Lounge-Charakter.
  • Wimpelketten sind immer, immer, immer dekorativ und leicht genäht. Bei uns schmückten sie vor allem unseren Planwagen. Der Planwagen diente übrigens als Hotel-Shuttle-Service für die Gäste, die im drei Kilometer entfernten Gasthof untergebracht waren. Mein Vater hat sie dort mit dem Planwagen abgeholt und zum Fest gebracht.
  • Sorgt dafür, dass Euren Gästen nicht kalt wird. Ein Korb voller Wolldecken und ein Heizstrahler sind bei uns sehr dankbar angenommen worden
  • Ein großes Brett mit Tafellack bestreichen und dann mit Kreide beschriften = Große Speisekarte.
Von den nächsten beiden Punkten habe ich leider kein Foto (mit Eintreffen der Gäste habe ich die Kamera zur Seite gelegt)
  • Beschriftung der verschiedenen Kuchen, Salate, Dips etc. macht es des Gästen leichter. Ich hatte kreisrunde beschriftete Kärtchen auf Holzspieße geklebt und einfach z.B. in den Salat gesteckt.  
  • Candy-Bar mit verschiedenen Süßigkeiten in großen Gläsern (nicht nur für die Kinder!!!) 
Für das Buffet, sowohl Kuchen- als auch Salatbuffet, hatte ich eine alten Anhänger vorgesehen, der neben dem Grill auf dem Hof platziert war. Mit alten Holzkisten und Etageren hatte ich verschiedene Höhen geplant. In meinen Gedanken sah es toll aus: Die verschiedenen Kuchen auf dem alten Anhänger. Auch davon musste ich mich aufgrund des Regens verabschieden. Die Gäste wussten natürlich nicht, welches Bild ich im Kopf hatte. Sie haben stattdessen das Buffet von einfachen Tischen in der Scheune genossen, etwas enger und weniger dekorativ, aber keinesfalls weniger lecker :-)    
 
Ein lieber Freund schrieb am nächsten Tag: "Wichtig ist, sich mit Freunden gemeinsame Zeit zu schenken." Wie recht er hat! In diesem Sinne haben wir alle den Tag genossen!
 
Liebe Grüße,
Silke
 
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