Paletten DIY für Gartengeräte

Mittwoch, 22. April 2015

Heute habe ich eine ganz simple und schnelle Selbermachidee im Gepäck! 
 
Sie schafft Ordnung in das Gartengerätechaos 
(was an sich ja schon einmal eine große Herausforderung darstellt, wie ich finde) 
und sieht dabei dann auch noch dekorativ aus! 

Kleiner Geld- und Zeitaufwand für Ordnung mit dekorativen Schick! 
Na... wenn das nicht vielversprechend klingt, oder? 

 Es handelt sich um ein Gestell aus einer alten Palette!

Irgendwann habe ich eine ähnliche Lösung in einem holländischen Magazin gesehen und so schlummerte diese Idee schon länger in meinem Kopf. 
Als wir dann eine Warenlieferung auf einer Palette erhielten und diese dann nutzlos herumstand, war der Zeitpunkt gekommen und ich habe mich ans Werk gemacht.



Mittig habe ich drei kleine Aufhängehaken angeschraubt, an denen die kleineren Geräte aufgehängt werden können.





Man muß wirklich kein großer Handwerker sein, um dieses Palettengestell nachzubauen. 

Ihr benötigt: 

Eine Palette 
zwei ca. 25 cm lange Lattenabschnitte als Füße 
2-3 Aufhängehaken
Einige Schrauben 
Ein wenig Farbe, nach Geschmack 
Akkuschrauber
 
Ich habe zunächst die beiden "Füße" und die oberste Palettenleiste in einen Grauton gestrichen. 
(Man könnte natürlich auch die ganze Palette streichen oder es komplett lassen, wenn man mag)
 Mit dem Akkuschrauber habe ich dann die Füße mit der Rückseite bündig angeschraubt und die Aufhängehaken befestigt.

  
Dann muß die Palette nur noch aufgestellt werden und schwupps können die Gartengeräte einziehen.

Hugo hat das ganze Geschehen leicht gelangweilt verfolgt und derweil ein kleines Nickerchen gemacht :-) 
Farblich passte er dabei aber doch sehr gut ins Gesamtkonzept und erfüllte somit zumindest den dekorativen Auftrag!

Liebe Grüße aus dem Garten
Silke 

Bärlauchbrioche und Nachwuchs im Gänsestall

Dienstag, 14. April 2015


Nachdem ich doch eigentlich so zuversichtlich war, daß der Frühling endgültig Einzug hält, hat er sich dann ja kurz vor Ostern tatsächlich noch mal wieder verabschiedet und pausiert... 
Seit Ostern ist er aber nun wieder zurück!!! 
Warme Temperaturen und ab und an mal leichte Regenschauer lassen alles geradezu explodieren und so war ich dann auch so einige Tage quasi mit unserem Garten "verwurzelt" und habe in ihm gewerkelt.

Aber nicht nur im Garten ist der Frühling ausgebrochen... 
Der erste Hofnachwuchs des Jahres ist geschlüpft. 
Die Gans hatte sich am 12. März ganz fest zum brüten auf Ihr Nest gesetzt und genau einen Monat später, nämlich am 12. April, haben sich acht kleine Gänseküken aus den Eiern befreit. 

Seht ihr das kleine Küken auf dem Bild? Das war direkt am 12. April! 
Da suchten die Küken noch den wärmenden Schutz unter dem Körper der Mutter. 
Heute Morgen zogen sie dann das erste Mal gemeinsam mit Mutter, Vater und Onkel los und haben den Rasen unsicher gemacht!



 
 
Wie in jedem Jahr beginnt das Garten- bzw. Erntejahr bei uns mit frischem Bärlauch. In diesem Jahr habe ich sehr, sehr viel von dem wilden Knoblauch ernten können und daraus u.a. so einige Gläser Pesto auf Vorrat bereitet. 
Im letzten Jahr hatte ich Euch bereits das Rezept dafür neben zwei weiteren Bärlauchlieblingen verraten(siehe hier)
Heute möchte ich diese kleine Sammlung noch mal um sehr leckere Bärlauchbrioche ergänzen. 
  
 
  
Bärlauch Brioche

125 g weiche Butter 
1/2 Würfel Hefe
80 ml Milch 
500 g Mehl 
1 Teelöfel Salz 
2 Prisen Zucker
2 Eier
1 rote Zwiebel, klein geschnitten 
ca. 70 g Bärlauch, auch klein geschnitten 

Zutaten zu einem glatten Hefeteig verkneten, bis ein glatter Teig entsteht und diesen dann an einem warmen Ort abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. 

Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen zu einer Rolle formen und ca. 16 Brioche bereiten.  

So lange der Ofen aufheizt, die Brioche nochmals gehen lassen und dann bei Umluft 160 Grad ca. 20 min backen bis sie eine leichte Bräune haben.   
  

 Lauwarm mit einer leicht gesalzenen Butter schmecken sie ganz besonders köstlich... kalt aber natürlich auch :-) 
Ich habe einen ganz Schwung gebacken und friere die Brötchen dann ein z.B. für ein Brunch oder auch sehr gerne zum Grillen. 
Aufgetaut und dann noch mal kurz mit auf den Grill schmecken sie in mit Ihrer Würze wunderbar zu gegrilltem Fleisch und leckeren Dips.

In der letzten Woche ist übrigens noch mehr Nachwuchs bei uns am Hof geboren:
Ein supersüßes kleines Gallowaykalb. 
Sie trägt den Namen Fenja und ist bisher noch recht kamerascheu! 
Einen kleinen Schnappschuß möchte ich aber doch zeigen! 

Also... bei uns ist der Frühling ausgebrochen!!! 
Und bei Euch? 

Liebe Grüße 
Silke



Schnelle Wirsingpasta

Freitag, 13. März 2015

Das Wintergemüse muß sich schon mächtig ins Zeug legen,
um weiterhin Platz auf dem heimischen Esstisch zu finden.
Denn plötzlich ist der Frühling da und mit ihm steht natürlich auch das junge Frühlingsgemüse in den Startlöchern.
Den ersten Bärlauch werde ich sicherlich schon nächste Woche ernten können :-) 
Er ist zwar noch nicht allzu hoch, gibt aber jetzt ordentlich Gas bei den Temperaturen und dem Sonnenschein. 
 
 
 
Heute hat hier aber noch einmal der Wirsingkohl seinen Auftritt. Dabei ist er weniger typisch zubereitet, sondern geht vielmehr eine frühlingshafte Verbindung mit Zitronen, Pinienkernen und Pasta ein.
Schnell gemacht und dabei sooo lecker!  
 

 
 
Dieses Jahr sind die Schneeglöckchen übrigens ganz großartig.
Sie blühen ziemlich lange und dabei sehr, sehr üppig.
Ganz langsam verabschieden sie sich...
 

 
 Schnelle Wirsingpasta
 
500 g Wirsing
150 g Schinkenwürfel
1/2 Bund Schnittlauch
2 Zitronen
4 EL Pinienkerne
500 g Nudeln z.B. Schmetterlingsnudeln
100 ml Gemüsebrühe
200 ml Sahne
Sonnenblumenöl zum Anbraten
Salz und Pfeffer
frisch geriebener Parmesan nach Geschmack
 
Pasta nach Packungsanweisung in Salzwasser garen.
Pinienkerne in einer Pfanne leicht anrösten.
Wirsing putzen, Struck entfernen und in feine Streifen schneiden.
Schnittlauch in Röllchen schneiden.
Zitronenschale abreiben und den Saft aufpressen.
 
Öl erhitzen und Schinken darin anbraten. Wirsing zugeben und bei mittlere Hitze ca. 3 Minuten andünsten. Mit Brühe und Sahne aufgießen, aufkochen lassen und dann ca. weitere 3 Minuten köcheln lassen.
 
Nudeln abgießen und zurück in den Topf geben.
Wirsing untermengen. 2 TL Zitronenschale und ca. 5 EL Zitronensaft (nach Geschmack) untermischen und alles mit Salz und Pfeffer würzen.
 
Auf tiefen Tellern anrichten und mit Schnittlauch und Pinienkernen bestreuen. Parmesan darüber geben.    
 
 
 
 Das Gericht läßt sich auch ganz einfach variieren. So kann man statt des Wirsings auch prima Rosenkohl verwenden, man kann auch noch zusätzlich eine Zwiebel mit anbraten oder auch die Zitronen durch Orangen ersetzten.

Ich wünsche Euch einen guten Start ins frühlingshafte Wochenende!
Liebe Grüße
Silke 

Zimtrollenkuchen mit Äpfeln

Sonntag, 8. März 2015

Wenn man abends noch mal später in den Stall geht um bei den Tieren vorbeizuschauen, geht es dort ziemlich ruhig und friedlich zu. Einige rupfen an der Heuraufe und kauen vor sich hin, andere dösen und unser großer Wallach liegt häufig auch tatsächlich einfach entspannt in seinem Stall und blindzelt einen nur an. Verbunden mit dem Duft nach Pferd hat das schon etwas Beruhigendes und mein Mann nutzt das oft, um noch mal vom Job kurz "runterzufahren".

Er meint, es hätte schon fast meditativen Charakter... fehlt nur noch ein Gläschen Wein... :-)
 
Morgens sieht das das Ganze dann schon ein wenig anders aus und von Ruhe oder gar Meditation keine Spur. Die Esel schreien lauthals, mein altes Pony wiehert formvollendet und die Pferde schlagen mit ihren Hufen gegen die Holzwände.  

Ziemlich klare Ansagen, könnte man das wohl nennen! 
Und alle schauen erwartungsvoll und warten darauf, auf die Weide geführt zu werden, vor allem, wenn so ein schöner Tag wie heute lockt!
Den Tieren hat das nasse Wetter und die Kälte der letzten Zeit auch ein wenig zugesetzt und wirklich große Freude wollte beim täglichen Weidengang nicht recht aufkommen.
Aber nicht so heute: 
Die Sonne lacht, Frühling liegt in der Luft und so waren wir alle ziemlich guter Laune heute morgen!!!
 
 Fürs Wochenende habe ich einen wirklich, wirklich superleckeren Kuchen gebacken! 
Einen Zimtrollenkuchen mit Äpfeln!!
 
Das Grundrezept bzw. die Inspiration für diesen Kuchen habe ich von Fräulein Klein click .Der Zimtrollenkuchen ist auch in ihrem schönen Buch "Die wunderbare Welt von Fräulein Klein" zu finden.
Ich habe das Rezept für uns leicht abgewandelt und um Äpfel ergänzt, was dem Kuchen noch was leicht Fruchtiges gibt.  
 

 
 

Zimtrollenkuchen mit Äpfeln 
 
1 Würfel Hefe
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
500 g Mehl
60 g weiche Butter
100 ml lauchwarmes
120 ml lauwarme Milch
1 Prise Salz
1 Prise Zimt
 
50 g flüssige Butter
2 TL Zimt
1 EL brauner Zucker
2 EL weißer Zucker
2 Äpfel
 
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Milch
 
Zutaten zu einem glatten Hefeteig verkneten, bis ein glatter Teig entsteht und diesen dann an einem warmen Ort abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt.
Dann zu einem Viereck ausrollen.
 
Für die Füllung die Zutaten verrühren und auf den Teig verteilen. Äpfel schälen und klein schneiden und ebenfalls auf dem Teig verteilen.
Zusammenrollen und ca. 4-5cm breite Stücke abschneiden und in eine Springform legen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen.
 
 Puderzucker, Vanillezucker und Milch verrühren und den Kuchen sofort nach dem Backen damit bestreichen.
 
 

Und wir haben dann auch ganz offiziell die Freiluftsaison eröffnet und den Kuchen draußen bei einer Tasse Kaffee auf der Terrasse genossen und uns dabei die frühlingshafte Sonne ins Gesicht scheinen lassen!  
 
 
Und habt Ihr auch bereits den ersten Kaffee draußen trinken können?
 
Liebe Grüße
Silke

Mandelkuchen mit weißer Schokolade

Freitag, 27. Februar 2015

Heute habe ich einen feinen Mandelkuchen für Euch! 
Überzogen mit weißer Schokolade und leicht angerösteten Mandeln ist er nicht nur eine Gaumenfreude, sondern macht auch optisch mächtig was her und ließ mich diese Woche Eindruck schinden! 
 
 
 
Mandeln sind doch was Feines!
Ob nun gebrannt, gehackt, gemahlen, als Blättchen, als Aroma... Ich mag sie in jeglicher Kuchen- oder Keksform. 
In der Adventszeit hatte ich nun allerdings gar nicht so viele Mandelplätzchen und Kipferl gebacken, wie mir mein Heißhunger beim Plätzchenzutatenkauf eingeflüstert hat. Beim Durchforsten der Backschublade kam mir deshalb dann diese Woche auch die ein oder andere Mandel entgegen, die noch darauf wartete, verarbeitet zu werden.
So kam es also u.a. zu diesem Mandelkuchen :
 
 
 
 Ich bin übrigens sehr zuversichtlich, daß das die letzten winterlichen Bilder dieses Jahres aus unserem Garten sein werden. Sie sind letzte Woche entstanden.
Heute scheint die Sonne und ich habe das Gefühl, daß schon ein wenig Frühling in der Luft liegt!!!
 
 
 
Mandelkuchen mit weißer Schokolade
 
(für eine kleine (18-20cm) Springform)
 
140 g Mehl
30 g Speisestärke
2 TL Backpulver
150 g weiche Butter
100 g gemahlene Mandeln
100 g Zucker
1 Prise Salz
einige Tropfen Mandelaroma
3 Eier
Etwas Butter zum fetten der Springform
 
Glasur
ca. 100 g weiße Kuvertüre
einen Schuß Schlagsahne
Zusätzlich evtl. etwas gehackte weiße Schokolade und Mandeln bestreuen bzw. zum Garnieren
 
Backofen auf 170 Grad vorheizen
Butter, Zucker und Prise Salz 10 Minuten cremig aufschlagen. Zunächst einige Tropfen Mandelaroma und dann nach und nach die Eier zufügen.
Mehl, Stärke, Backpulver und Mandeln mischen und unterheben.
Teig in die gefettete Springform füllen, glatt streichen und ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen, auskühlen lassen und aus der Form lösen.
Kuvertüre grob hacken und im heißen Wasserbad schmelzen. Etwas Sahne aufkochen und mit der Kuvertüre verrühren. Leicht abkühlen lassen und dann auf den Kuchen geben.
Ich habe dann noch zusätzlich ein wenige gehackte Schokolade und ganze Mandeln auf dem Kuchen verstreut und abschließend mit etwas Puderzucker bestäubt :-)
 
 
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende,
Silke 

Graue kleine Welt

Freitag, 6. Februar 2015

Während der Winter in vielen Regionen doch mit allem aufwartet was er so zu bieten hat, ist er bei uns noch recht zaghaft und weiß wohl nicht so recht ob er überhaupt kommen mag.
Bis vor zwei Wochen war hier noch nicht eine Schneeflocke gefallen!
Nun ist er aber doch ein wenig da, der Winter! Und wenn er auch nicht viel Schnee im Gepäck hat, so zumindest kühlere Temperaturen, einige Graupelschauern und eisigen Nebel.
Bizarre graue Bilder zeigte ein Morgen in der letzten Woche und die Welt war ganz klein und still!  

 
Passend zu der Welt draußen sind auch im Atelier einige neue Stücke in Grautönen entstanden.
Ich habe einige Kissen aus verschiedenen Stoffen genäht. Dazu habe ich verschiedene Wollstoffe und Samt verwendet und diese miteinander kombiniert. Eine passende kuschelige Wolldecke ist auch entstanden.
 
 
Neben den Wohntextilien habe ich mir eine Wolljacke aus einem wunderschönem Wollstrickstoff genäht.
Inspiriert dazu wurde ich durch die Jacke "CHLOE" click  aus dem neuen Magazin "La Maison Victor" click , das es seit dem Herbst letzten Jahres auch bei uns in Deutschland zu kaufen gibt.
Es kommt eigentlich aus Belgien, ist wunderschön aufgemacht und enthält wunderbare "Do-it-yourself-Mode". Für einen Eindruck schaut euch einmal die Internetseite einmal. Seit dem 30.01.2015 gibt es die neue Januar/Februar-Ausgabe im Handel oder im Web-Shop.
 
 
 
Die Decke ist übrigens ganz flugs genäht. Ich habe an den Längsseiten die Webkanten in Sicht gelassen und dann die Querkanten mit einem Streifen grauem Samt (bei mir ist er fünf Zentimeter breit) eingefasst.
 
Entstanden sind ganz unterschiedliche Kissen:
Einige wirken allein über die schönen Texturen der Stoffe (s. Bild ganz oben auf dem Stuhl). Diese sind in dem Format 50cm x 50cm und mit einem Nahtreißverschluß versehen.
 
Die anderen Kissenhüllen sind in dem Format 40 x 60 genäht und mit bezogenen Knöpfen verziert.  

 
Mit dem entsprechendem Hilfswerkzeug zum Beziehen von Knöpfen und den entsprechenden Rohlingen ist das schnell gemacht. Dazu einfach kreisrunde Stoffe ausschneiden, mit dem Rohling in die dafür vorgesehene Größe des Werkzeugs einlegen, Deckel drauf und zu drücken... Fertig.
Für ein Kissen braucht man vier bezogene Knöpfe.  
 
 
 
Dann an dem fertig genähten Kissen die Knopfposition markieren und mit einem festen Garn (am besten Knopflochgarn) von Hand durchnähen und dann mit den Knöpfen nähen und verknoten. 
Es ist ganz einfach und dabei wirkungsvoll.
 
Alle Stoffe sind bei mir im Atelier erhältlich (solange der Vorrat reicht :-)
Die Knopfrohlinge und das Werkzeug sind von Prym und auch auf Bestellung bei mir im Atelier erhältlich.
 
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende,
Silke
 
 
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