Picknick mit vielen Leckereien

Montag, 13. Juni 2016

Manchmal wird man regelrecht zu einem Blogpost gestupst! Ich bin nämlich in den letzten zwei Wochen dreimal (in völlig unterschiedlichen Zusammenhängen) zu dem Thema "Picknick" befragt worden. Das ist doch ein Wink!
Da dachte ich mir: "Picknick? Da hast Du doch letztes Jahr was Schönes für Andrea als Gastpost gemacht". Das habe ich hier noch nicht gezeigt und vor allem befinden sich die entsprechenden Rezepte nicht auf meinem Blog . Und da ich weiß, dass gerade im letzten Jahr viele neue Leser dazugekommen sind (sonst wären z.B. ein Teil der Fragen gar nicht aufgetaucht), hole ich die Fotos  heute noch mal hervor. Für all jene, die jetzt müde gähnen, weil sie das teilweise schon im letzten Jahr bei Andrea gesehen haben, habe ich noch ein paar Spezials obendrauf: 
  • Es gibt jetzt alle Rezepte hier auf dem Blog und einfach zu finden in dem Rezeptindex
  • dazu kommt noch ein neues, sehr feines Gnocchi-Salat-Rezept, das allein schon einen Blogpost wert ist 
  • und ein paar allgemeine Tipps zum Thema Picknick.
Na?! Ist das kein Service für meine treuen Leser! Ich will hier also keine Beschwerden hören :-)  
Los geht's mit leckeren Scones, die ich mit frischen Kräutern verfeinert habe und denen ich dann noch eine leckere Paprikacreme zur Seite gestellt habe. Eintauchen und genießen!
Kräuter-Scones mit Paprikacreme: 
·         500 g Dinkelvollkornmehl 
·         1 Päckchen Backpulver 
·         50 g Parmesan, fein gerieben
·         250 g Quark 
·         140 g weiche Butter 
·         2 Eier 
·         1 gemischtes Bund Kräuter (z.B. Rosamarin, Thymian, Oregano), alternativ jeweils 1 TL getrocknet. 
·         1/2 TL Salz 
·         Pfeffer 
·         Mehl zum Ausrollen
·         1 Eigelb und 1 EL Wasser 

Für die Paprikacreme:
·         150 g Frischkäse 
·         150 g Quark 
·         3 EL Ajvar (Paprikapaste) 
·         Salz und Pfeffer  
1. Backofen auf 200 Grad vorheizen
2.  Kräuter waschen und trockentupfen. Kräuter, Parmesan mit Mehl und Backpulver mischen und dann mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten. 
3.   Den Teig auf etwas Mehl ca. 2,5 cm dick ausrollen und Kreise von ca. 7 cm Durchmesser ausstechen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Eigelb und Wasser verquirlen und die Kreise damit bestreichen und dann im Ofen ca. 15- 20 Minuten goldgelb backen.
4.   Für die Paprikacreme einfach alle Zutaten miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.  
Dann gibt's noch einen fruchtigen Nudelsalat, der mit Melone ganz sommerlich daherkommt.  Es läßt sich wirklich prima zubereiten und dann zum Transport portionsweise in Gläser füllen. 
 
Fruchtiger Nudelsalat:
·         200 g Nudeln z.B. Tortiglioni 
·         5 EL Olivenöl 
·         5 EL Himbeeressig
·         2 TL Himbeergelee 
·         1 TL körniger Senf 
·         Etwas Worcestersauce
·         Salz und Pfeffer 
·         1 Radicchio 
·         250 g Mini-Mozarellakugeln 
·         1 kleine Melone (Cantaloupe)  
  1. Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
  2. Melone schälen und Fruchtfleisch würfeln. Radicchio waschen und in Streifen schneiden.
  3. Für das Dressing Öl, Essig, Gelee, Senf und Worcestersause gut verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Dann alle Zutaten miteinander vermischen und den Salat kurze Zeit durchziehen lassen. In Gläser füllen.  
Belegte Baguettes oder Brötchen gehen immer! Ich habe  Laugenstangen mit Käse und Rucola belegt und als kleinen Kick mit Feigensenf bestrichen. Schmeckt super! 
Laugenstangen mit Käse und Feigensenf:
·         4 Laugenstangen 
·         1 Paket Frischkäse
·         4 TL Feigensenf 
·         Ca. 100 g Bergkäse in Scheiben 
·         Rucola 
1.    Laugenstangen aufschneiden und jede Hälfte mit etwas Frischkäse bestreichen.
2.     Auf die unteren Hälften ein 1 TL Feigensenf geben und verstreichen.
3.     Mit dem Bergkäse und Rucola belegen, obere Hälte drauf und evtl. ein bißchen verpacken.
Ich habe dazu einfach einen Streifen Packpapier drumgelegt und mit Paketband verschnürt. 
 
Kräutertrunk:
Das Rezept für klassischen Holunderblütensirup findet Ihr hier. Ich habe gerade wieder frischen angesetzt. Bei dieser Picknickversion kommt bei der Zubereitung frische Minze und Zitronenmelisse hinzu. Den Sirup habe ich fürs Picknick in einem großen Behältnis zum Direktzapfen mit Mineralwasser aufgefüllt; dazu ein paar Eiswürfel, frische Minzblätter und Zitronenscheiben. Superlecker und sommerlich frisch!  
Gnocchi-Salat
 
·         1 Packung (500 g) Gnocchi
·         250 g Cherry Tomaten
·         1 Bund  Frühlingszwiebeln
·         1 Glas / Dose Oliven
·         200 g Feta
·         1 Glas getrocknete Tomaten
·         1 Topf Basilikum
·         1/2 Tube Tomatenmark
·         Etwas (2-3 EL)  Olivenöl und Balsamico (nach Geschmack)
·         Salz und Pfeffer 
  1.  Gnocchi nach Packungsanweisung kochen.
  2.  Die Cherry Tomaten halbieren und die Frühlingszwiebel in kleine Ringe schneiden.
  3.  Feta und getrocknete Tomaten klein schneiden.
  4. Oliven abtropfen lassen.
  5. Basilikum in Streifen schneiden.
  6. 1/2 Tube Tomatenmark mit warmen Wasser glatt rühren mit Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken. 
  7.  Alle Zutaten miteinander vermischen 
 
 
Picknicken ist toll; ich habe das schon als Kind geliebt! Meine Eltern hatten ein kleines Boot und damit haben wir an den Wochenenden Ausflüge gemacht; stets mit einem Korb voller Leckereien im Bug des Bootes, für kleine Pausen zwischendurch. Als Jugendliche habe ich mit meiner Freundin Fahrradtouren gemacht und unsere Satteltaschen waren köstlich befüllt. Ich kann mich noch genau an einige Picknickstellen erinnern und vor allem auch daran, wie wir manchmal von Mücken zerstochen nach Hause kamen. Und als ich dann in Hamburg wohnte, haben wir uns im Sommer oft abends mit Freunden z.B. an der Elbe getroffen und jeder hatte was zu Essen und zu Trinken mitgebracht. Jetzt haben wir zwar einen schönen Garten und genießen es sehr, die Mahlzeiten hier einzunehmen. Trotzdem finde ich es immer noch großartig ein paar Sachen zusammen zu packen, und sei es nur ein wenig Obst, Käse und Baguette, und irgendwo an einem ganz anderen Ort zu picknicken. Das ist wie Kurzurlaub; probiert es unbedingt mal wieder aus!  Ein schöner Picknickkoffer ist schön (wir haben unseren schönen Koffer geschenkt bekommen) , ein paar Brettchen, Besteck und Gläser in einem Korb verstaut und eine große Decke genügen vollkommen. Denkt an Mückenschutz! Ganz wichtig!! Und wenn Ihr vorher nicht lange in der Küche stehen wollt und Euch das ganz spontan überlegt, dann geht  das auch wunderbar mit einer Kanne Tee und einen Stückchen Kuchen vom Bäcker oder wie gesagt, mit Obst, Käse und Baguette!
Also... raus ins Freie! Genießt den Sommer!
 
Liebe Grüße
Silke

DIY für Kinder: Strickjacke und Fruchtriegel

Mittwoch, 8. Juni 2016

Nach der etwas schwereren Kost vom letzten Post wird's heute mal süß: Es gibt was für die Kleinsten!
Von meiner lieben Freundin Christel habe ich Euch schon erzählt; sie hat auf dem Blog schon einige Strickanleitungen für Euch erstellt. Als unser kleiner Familienzuwachs Ende letzten Jahres unser heimgemachtes Zuhause verstärkte, hatte ich natürlich ein bisschen die Hoffnung, dass Christel vielleicht auch etwas für die Kleine stricken würde. Und dann trudelte auch schon das erste Päckchen ein und was soll ich sagen... ich bin begeistert!!! Christel hat sich mal wieder selbst übertroffen!
Erst gab's das gehäkelte, supersüße Schlaf-Schäfchen und dann die wunderschöne Strickjacke. Christel hat so eine Strickjacke schon vor längerer Zeit einmal für mich gestrickt... wir können jetzt also im Partnerlook losziehen, die Kleine und ich! Für Euch hat sie eine Anleitung geschrieben und vielleicht mögt Ihr die kleine Strickjacke nacharbeiten. Die Anleitung in Größe 80/86 findet Ihr hier.
 
Und dann muss ich unbedingt noch ein Rezept für selbstgemachte Fruchtriegel mit Euch teilen. Die sind der Knaller und das nicht nur für die Kleinen. Es gibt diverse gekaufte Fruchtschnitten, aber diese sind wirklich um Längen besser und ruckizucki fertig. Kein Backen, die Zutaten kann man auch relativ variabel gestalten und dann sind sie auch noch gesund! Was will man mehr, oder?! Unsere Tochter findet sie super als kleine Sattmacher zwischendurch und alle anderen übrigens auch! In einer luftdichten Dose im Kühlschrank halten sie etwa zwei Wochen. Bei uns haben sie allerdings keine zwei Tage überlebt, dann waren sie alle verputzt.


Fruchtriegel  
 
Zutaten:  
·         300 g Trockenobst (z.B. Datteln, Feigen, Aprikosen, Cranberries, Rosinen...)
·         100 g Hafer- oder Dinkelflocken
·         20 g Sonnenblumenkerne
·         20 g Nüsse (z.B. Walnüsse)
·         3-5 EL Fruchtsaft (z.B. Orangen-, Apfel-, Kirschsaft)
·         Oblaten  
Zubereitung:  
1.    Alle Zutaten in einer Küchenmaschine zerkleinern und miteinander vermengen.
2.    Eine Oblate mit der Fruchtmasse bestreichen und die andere Oblate draufdrücken.  
 
Ich habe die Oblaten zwischen zwei Brettchen und mit einem schweren Gegenstand beschwert eine Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Dann wellen sich die Oblaten nicht so und die Riegel bleiben flach. Bei mir sind es übrigens eckige Oblaten, damit ich die Riegel besser portionieren kann. Ihr könnt natürlich auch gern runde Oblaten verwenden. 
 
Wer noch mehr Süße benötigt, kann noch einen Esslöffel Honig zufügen.
 
Das Rezept für die Fruchtriegel findet Ihr hier als PDF zum ausdrucken.
 
Liebe Grüße,
Silke

Ein eindrucksvoller Tag

Mittwoch, 1. Juni 2016

Diesmal, liebe Leute, geht's um die Wurst! Genauer gesagt: Um unsere zurückliegende Hausschlachtung, bei der wir u.a. viiieeeele Würste herstellten und schöne Bratenstücke schnitten. Es gibt heute also nicht nur ein Rezept für einen schönen Braten, sondern Ihr werdet nachfolgend Bilder von Schlachtszenen sehen. Hier und hier hatte ich schon von unseren Galloways, der ersten Hausschlachtung und unseren Gedanken erzählt. Vielleicht mögt Ihr es noch einmal nachlesen. 
Warum berichte ich jetzt noch einmal darüber? Weil wir bei den letzten drei Hausschlachtungen Erfahrungen sammeln konnten, dazugelernt haben, optimieren konnten und es jetzt, beim vierten Mal, genau so war, wie wir uns das immer vorgestellt haben. Es war für uns ein eindrucksvolles, lehrreiches und besonderes Ereignis in unserem Dasein als Selbstversorger und davon möchte ich erzählen. 
Unser bisheriger Schlachter ist mit 76 Jahren in seinen wohlverdienten Ruhestand gegangen. Glücklicherweise haben wir aufgrund einer Empfehlung einen wunderbaren Nachfolger gefunden: Friedhelm, so heißt der "Neue", hat den Metzgerberuf vor über zwanzig Jahren erlernt und übt ihn mit großer Leidenschaft, viel Herzblut und großem Erfahrungsschatz aus. An dem ließ er uns großzügig teilhaben und wir lernten viel von ihm. Zwischenmenschlich passte es vom ersten Moment, was nicht unerheblich ist, wenn man viele Stunden miteinander arbeitet und das an einer Sache, die einem selbst so wichtig ist. Eine glückliche Fügung, dass wir Friedhelm für unsere Hausschlachtungen gefunden haben.
Was war diesmal anders? Bisher war es so, dass unser Metzger zu uns auf den Hof kam, die Tiere auf der Weide tötete, mein Vater das getötete Tier am Frontlader in den Hof fuhr, wo es dann geschlachtet wurde. Am Ende des Tages wurde alles in das Auto des Metzgers verladen, damit das Fleisch bei ihm im Kühlhaus abhängen konnte. Er hat alles nach unseren Wünschen weiterverarbeitet und verpackt. Wir haben die fertig verpackten Sachen abgeholt und bei uns eingefroren. Das war komfortabel und gut!
Natürlich hat nicht jeder Metzger ein eigenes Kühlhaus. Uns war klar, dass wir unabhängig sein wollen. Wir haben daher im letzten Jahr in eine Kühlzelle investiert. Deshalb wurde diesmal am Ende Tages das Fleisch nicht ins Auto verladen, sondern bei uns in der Scheune ins neue Kühlhaus gebracht, wo es gute drei Wochen zur Reifung hängen durfte. Die Fleischreifung, also das kontrollierte Lagern von rohem Fleisch, ist ausgesprochen wichtig für die spätere Qualität des Fleisches.  Erst durch das Abhängen wird das Fleisch zart und aromatisch, hat eine größere Wasserbindungsfähigkeit, gart schneller und bleibt saftig. Das geschieht, weil der pH-Wert des Fleisches sinkt und freiwerdende Enzyme ein Auflösen der Muskelfaserstrukturen bewirken; das Fleisch wird dadurch zart. Dieser Vorgang braucht seine Zeit, vor allem beim Rindfleisch. Den ersten Bullen haben wir nach 21 Tagen zur Weiterverarbeitung aus der Kühlung geholt und den zweiten Bullen am 24 Tag nach der Schlachtung. Das war Pfingstsamstag.
Der Tag startete bewegend! Als ich mich morgens im Bad fertigmachte und auf die angrenzende Gallowayweide sah, fiel mir auf, dass sich eine Kuh irgendwie anders verhielt und dann platzte auch schon die Fruchtblase. Es dauerte noch etwa 15 Minuten und die Kuh gebar ihr Kalb. Bisher hatte ich noch nicht das Glück eine Geburt bei unseren Galloways beobachten zu können. Alles verlief ganz ruhig in der Herde: Die anderen Kühe waren in der Nähe, die kleinen Kälbchen beschnupperten neugierig den Neuankömmling und die Mutter leckte es ab. Ein wunderschönes und bewegendes Bild! Nach etwa einer Stunde stand es das erste Mal auf und mit dem Saufen klappte es schnell.
Der Metzger schlug morgens um 9.00 Uhr bei uns auf und legte zügig los mit dem Zerlegen des Fleisches. Mein Mann und ein guter Freund wurden zum Schneiden von Gulasch und für späteres Hackfleisch und Würste eingewiesen und eingeteilt. Friedhelm löste aus und schnitt Steaks, Bratenstücke, Rouladen, Suppenfleisch, etc. Nebenher erklärte er uns z.B. wo sich Roastbeef, Filet, Tafelspitz befinden und beantwortete jede Frage. Er ging auf unsere Wünsche ein und fragte mich (als spätere Köchin) wie dick ich beispielsweise die Steaks haben möchte, wie groß die Bratenstücke sein sollten oder wie viel aufgeschnittene Knochen ich für Fond benötige. Nachmittags kam der Fleischwolf zum Einsatz und Hackfleisch und die Masse für die groben Bratwürste wurden hergestellt. Im Teamwork wurden die Würste (478 Stück !!) befüllt und von Hand abgedreht.  Am Ende der Verarbeitung habe ich noch einmal jedes Stück in meinen Händen gehabt, alles in Beutel verpackt, die Größeneinheiten festgelegt und mit meinem Vater gemeinsam vakuumiert. Ca. 700 Tüten haben wir verpackt.
Das machte für uns den großen Unterschied zu den vorherigen Malen: Wir waren so nahe dran bis zum Schluss und haben viel Arbeit und Zeit in dieses Fleisch investiert. Die Tiere sind auf unserem Hof zur Welt gekommen, sie durften langsam heranwachsen und sind am Ende ruhig und stressfrei in ihrem normalem Umfeld getötet worden. Wir haben sie hier verarbeitet und sie haben unseren Hof nie verlassen. So ganz konträr zur Massentierhaltung, mit ganz viel Achtung vor dem Lebewesen und dem Leben und Sterben dieser Tiere. Es hatte etwas Ursprüngliches! Alle am Hof halfen mit: Mein Mann schnitt Fleisch, machte das Hackfleisch und half bei den Würsten, mein Vater half hier und dort und vor allem beim vakuumieren, meine Mutter passte auf unsere kleine Tochter auf, ich habe das Fleisch in Beutel abgepackt und sorgte für das leibliche Wohl und so arbeitete die Familie gemeinsam an der Versorgung für die nächsten Monate. Alles hier am Hof, ein natürlicher Prozess, nahe an der Natur und ohne Entfremdung vom Tier, wie es oft an den Fleischertheken zu sehen ist oder aus den Medien berichtet wird.  
Wir waren abends stehend k.o.; für uns war das eine ungewohnte Tätigkeit. Und während ich die letzten Pakete verpackte und die Wirtschaftsküche wieder saubermachte, hat mein Mann unsere kleine Tochter ins Bett gebracht und ich bin mir nicht sicher, wem schneller die Augen zufielen. Wir haben am späteren Abend auf diesen Tag ein Gläschen getrunken und waren sehr erfüllt von dieser Erfahrung mit der Gewissheit, eine hohe Qualität aus natürlichen und artgerechten Lebensbedingungen erzielt zu haben. Ein kostbares Nahrungsmittel. Das Leben als Nutztier ist die Bestimmung unserer Galloways und wir haben ihnen einen respektvollen Umgang bis zum Schluss gegeben.
Natürlich kann sich nicht jeder eine Rinderherde zuhause halten und Fleisch für den Eigenbedarf produzieren. Die Verantwortung für das eigene Konsumverhalten muss aber jeder übernehmen und vielleicht auch manchmal hinterfragen. Nahrungsmittel sind kostbar! Massentierhaltungssysteme mit tierquälerischer Haltung sollten wir nicht durch unserem Kauf unterstützen.

Liebe Grüße,
Silke

P.S.:
Das Rezept für den Rinderbraten habe ich für "Muddis kochen" erstellt und Ihr findet es hier

Quark-Himbeer-Torte

Donnerstag, 26. Mai 2016

Ich melde mich nur kurz, dafür aber mit einem sehr leckeren Quark-Himbeer-Törtchen und dazu ein paar fluffig-leichte blühende Gartenbilder der letzten späten Tulpen, dem Flieder und blühendem Schnittlauch! Damit wir auch nicht vergessen, dass wir letzte Woche noch phantastisches Frühlingswetter hatten und es auch anders geht als dieser fiese Regen der letzten Tage.  
 
 
Himbeeren haben zwar noch nicht Saison, Ihr könnt aber prima tiefgefrorene Himbeeren benutzen (ich hatte noch eine Packung in der Truhe, die verbraucht werden musste, bevor die neuen Himbeeren anklopfen). Mit Erdbeeren oder anderen Beeren schmeckt die Torte auch großartig. Ich habe sie in einer kleinen 18er Backform gebacken, für eine größere Springform (26er) nehmt Ihr einfach die doppelte Menge.  

 

Quark-Himbeer-Torte

 
Zutaten: für eine 18er Springform  
·         150 g TK-Himbeeren + ein paar zur Deko auf der Torte, aufgetaut
·         125 g Mehl
·         100 g Zucker
·         1 Päckchen Vanillezucker
·         1 Ei
·         75 g Butter
·         150 ml Sahne
·         5 Blatt Gelantine
·         1 EL Zitronensaft
·         250 g Quark
·         abger. Schale von einer halben Zitronen 
 
Zubereitung: 
 
1.     Mehl mit 50 g Zucker, 1/2 Päckchen Vanillezucker, Ei und Butter zu einem Teig verkneten. Wenn der Teig zu sehr klebt, kurz in den Kühlschrank stellen. Springform fetten und Teig auf den Boden drücken und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad Umluft ca. 20 Minuten backen.
2.    Gelatine einweichen. 50 g Zucker zusammen mit dem verbliebenen halben Päckchen Vanillezucker und 1 EL Zitronensaft mit dem Himbeeren pürieren. Quark mit Zitronenschale und dem Himbeerpüree verrühren.
3.    150 ml steif schlagen. Gelatine ausdrücken, erwärmen und auflösen und mit 2 EL Himbeercreme verrühren und dann unter die restliche Creme rühren. Sahne unterheben und dann auf dem Boden geben und kaltstellen bis die Masse schön fest wird.
4.     Mit restlichen HImbeeren dekorieren. 
  
Liebe Grüße,
Silke 

heimgemacht ist Lieblingsblog von "Mein schönes Land"

Montag, 18. April 2016

Mein Blog hat am Wochenende die erste offizielle Auszeichnung bekommen! heimgemacht darf sich fortan Lieblingsblog des Magazins Mein schönes Land (Burda Senator Verlag) nennen und was soll ich sagen... ich freue mich einfach sehr!
Vor allem auch über die schmeichelnden Worte der Redaktion:   
 
"Schon beim ersten Blick haben wir uns in die wahnsinnig tollen Aufnahmen und die liebevoll aufeinander abgestimmten Fotocollagen verliebt. Hinzu kamen dann noch herrliche Rezepte, anregende Ideen und eine angenehme Schreibe und unser neuer Lieblingsblog war auserkoren." Vielen lieben Dank!!!
 
Der Redaktionsblog, der getreu dem Motto "Gutes Bewahren. Schönes Entdecken" Geschichten rund ums Landleben schreibt,  hat mir auch einige Fragen zu unserem Landleben gestellt. Wenn Ihr meine Antworten lesen wollt,  findet Ihr diese zusammen mit einigen heimgemachten Lieblingsfotos auf Mein schönes Land bloggt
Für mich war das ein guter Start in die Woche und ich werde dann heute Abend mal mit einem feinen Schluck darauf anstoßen.
 
Euch wünsche ich auch einen guten Start in die neue Woche!
Liebe Grüße
Silke 

Bärlauch Saison: Diesmal mit Bärlauchbrot

Freitag, 15. April 2016

Den Auftakt in die neue Gartenernte macht bei uns jedes Jahr die Bärlauch Saison. Letztes Jahr gab's hier ein Rezept für Bärlauch-Brioche, heute habe ich ein leckeres Bärlauchbrot für Euch.
 
Bärlauch ernten bedeutet: Der Frühling ist da! Der Garten explodiert gerade und bei den Tieren am Hof machen sich Frühlingsgefühle breit. Letztes Jahr hatten wir zur Bärlauch Saison zeitgleich die ersten Gänseküken, in diesem Jahr sind es Entenküken und bei den Galloways gibt's seit Freitag das zweite Kälbchen des Jahres. Das ist eine tolle Zeit: das erste Grün, das junge Vieh am Hof und mit den ersten Sonnenstrahlen der erste Tee auf der Terrasse! Ich freue mich auf das neue Gartenjahr!    




 Bärlauch-Brot

Zutaten:

·         500 g Mehl (250 g Dinkel- und 250 g Weizenmehl
·         1/2 Würfel Hefe
·         ca. 350 ml lauwarme Milch
·         1 TL Zucker
·         ca. 175 ml Olivenöl
·         1-2 TL Salz
·         3 Handvoll Bärlauch
 
Zubereitung:  

1.    Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen.
2.    Dort hinein die Hefe bröseln und mit 100 ml Milch und Zucker vom Rand verrühren und 30 Minuten gehen lassen
3.    250 ml Milch mit 2 EL Öl und Salz dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Nochmal 30 Minuten gehen lassen
4.    In der Zwischenzeit den Bärlauch waschen, fein hacken und mit dem Öl verrühren
5.    Den Teig nochmals durchkneten und 1 cm dünn ausrollen
6.    Mit dem Bärlauchöl bestreichen und lange Streifen in der Breite der Kastenform schneiden.
7.    Die Streifen "falten" und in eine Kastenform  stellen (am besten vorher mit Backpapier auslegen)
8.    Abgedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen und den Ofen auf 180 Grad vorheizen
9.    Brot ca. 50 Minuten backen und evtl. mit Backpapier abdecken, wenn das Brot zu dunkel wird
10. Aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen und aus der Form stürzen
 
Hier gibt's mein Rezept für das Bärlauchbrot als PDF für Dich zum Ausdrucken. Das Rezept habe ich so ähnlich in dem Magazin "Mein schönes Land" gefunden. Dort gibt's noch mehr tolle Rezepte zur Bärlauch Saison.  
Ich wünsche Euch ein schönes Frühlingswochenende!
Liebe Grüße,
Silke
 
Copyright © Heimgemacht | Theme by Neat Design Corner |