Mandelkuchen mit weißer Schokolade

Freitag, 27. Februar 2015

Heute habe ich einen feinen Mandelkuchen für Euch! 
Überzogen mit weißer Schokolade und leicht angerösteten Mandeln ist er nicht nur eine Gaumenfreude, sondern macht auch optisch mächtig was her und ließ mich diese Woche Eindruck schinden! 
 
 
 
Mandeln sind doch was Feines!
Ob nun gebrannt, gehackt, gemahlen, als Blättchen, als Aroma... Ich mag sie in jeglicher Kuchen- oder Keksform. 
In der Adventszeit hatte ich nun allerdings gar nicht so viele Mandelplätzchen und Kipferl gebacken, wie mir mein Heißhunger beim Plätzchenzutatenkauf eingeflüstert hat. Beim Durchforsten der Backschublade kam mir deshalb dann diese Woche auch die ein oder andere Mandel entgegen, die noch darauf wartete, verarbeitet zu werden.
So kam es also u.a. zu diesem Mandelkuchen :
 
 
 
 Ich bin übrigens sehr zuversichtlich, daß das die letzten winterlichen Bilder dieses Jahres aus unserem Garten sein werden. Sie sind letzte Woche entstanden.
Heute scheint die Sonne und ich habe das Gefühl, daß schon ein wenig Frühling in der Luft liegt!!!
 
 
 
Mandelkuchen mit weißer Schokolade
 
(für eine kleine (18-20cm) Springform)
 
140 g Mehl
30 g Speisestärke
2 TL Backpulver
150 g weiche Butter
100 g gemahlene Mandeln
100 g Zucker
1 Prise Salz
einige Tropfen Mandelaroma
3 Eier
Etwas Butter zum fetten der Springform
 
Glasur
ca. 100 g weiße Kuvertüre
einen Schuß Schlagsahne
Zusätzlich evtl. etwas gehackte weiße Schokolade und Mandeln bestreuen bzw. zum Garnieren
 
Backofen auf 170 Grad vorheizen
Butter, Zucker und Prise Salz 10 Minuten cremig aufschlagen. Zunächst einige Tropfen Mandelaroma und dann nach und nach die Eier zufügen.
Mehl, Stärke, Backpulver und Mandeln mischen und unterheben.
Teig in die gefettete Springform füllen, glatt streichen und ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen, auskühlen lassen und aus der Form lösen.
Kuvertüre grob hacken und im heißen Wasserbad schmelzen. Etwas Sahne aufkochen und mit der Kuvertüre verrühren. Leicht abkühlen lassen und dann auf den Kuchen geben.
Ich habe dann noch zusätzlich ein wenige gehackte Schokolade und ganze Mandeln auf dem Kuchen verstreut und abschließend mit etwas Puderzucker bestäubt :-)
 
 
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende,
Silke 

Graue kleine Welt

Freitag, 6. Februar 2015

Während der Winter in vielen Regionen doch mit allem aufwartet was er so zu bieten hat, ist er bei uns noch recht zaghaft und weiß wohl nicht so recht ob er überhaupt kommen mag.
Bis vor zwei Wochen war hier noch nicht eine Schneeflocke gefallen!
Nun ist er aber doch ein wenig da, der Winter! Und wenn er auch nicht viel Schnee im Gepäck hat, so zumindest kühlere Temperaturen, einige Graupelschauern und eisigen Nebel.
Bizarre graue Bilder zeigte ein Morgen in der letzten Woche und die Welt war ganz klein und still!  

 
Passend zu der Welt draußen sind auch im Atelier einige neue Stücke in Grautönen entstanden.
Ich habe einige Kissen aus verschiedenen Stoffen genäht. Dazu habe ich verschiedene Wollstoffe und Samt verwendet und diese miteinander kombiniert. Eine passende kuschelige Wolldecke ist auch entstanden.
 
 
Neben den Wohntextilien habe ich mir eine Wolljacke aus einem wunderschönem Wollstrickstoff genäht.
Inspiriert dazu wurde ich durch die Jacke "CHLOE" click  aus dem neuen Magazin "La Maison Victor" click , das es seit dem Herbst letzten Jahres auch bei uns in Deutschland zu kaufen gibt.
Es kommt eigentlich aus Belgien, ist wunderschön aufgemacht und enthält wunderbare "Do-it-yourself-Mode". Für einen Eindruck schaut euch einmal die Internetseite einmal. Seit dem 30.01.2015 gibt es die neue Januar/Februar-Ausgabe im Handel oder im Web-Shop.
 
 
 
Die Decke ist übrigens ganz flugs genäht. Ich habe an den Längsseiten die Webkanten in Sicht gelassen und dann die Querkanten mit einem Streifen grauem Samt (bei mir ist er fünf Zentimeter breit) eingefasst.
 
Entstanden sind ganz unterschiedliche Kissen:
Einige wirken allein über die schönen Texturen der Stoffe (s. Bild ganz oben auf dem Stuhl). Diese sind in dem Format 50cm x 50cm und mit einem Nahtreißverschluß versehen.
 
Die anderen Kissenhüllen sind in dem Format 40 x 60 genäht und mit bezogenen Knöpfen verziert.  

 
Mit dem entsprechendem Hilfswerkzeug zum Beziehen von Knöpfen und den entsprechenden Rohlingen ist das schnell gemacht. Dazu einfach kreisrunde Stoffe ausschneiden, mit dem Rohling in die dafür vorgesehene Größe des Werkzeugs einlegen, Deckel drauf und zu drücken... Fertig.
Für ein Kissen braucht man vier bezogene Knöpfe.  
 
 
 
Dann an dem fertig genähten Kissen die Knopfposition markieren und mit einem festen Garn (am besten Knopflochgarn) von Hand durchnähen und dann mit den Knöpfen nähen und verknoten. 
Es ist ganz einfach und dabei wirkungsvoll.
 
Alle Stoffe sind bei mir im Atelier erhältlich (solange der Vorrat reicht :-)
Die Knopfrohlinge und das Werkzeug sind von Prym und auch auf Bestellung bei mir im Atelier erhältlich.
 
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende,
Silke
 

Leichte Zitronen-Muffins mit Pfirsichfrosting

Samstag, 31. Januar 2015

So ein neues Jahr ist doch schön! 
Zum Jahreswechsel schmiedet man Pläne, neue Ideen warten auf Ihre Umsetzung, gute Vorsätze werden gefasst und nach ein paar freien Tagen startet man wunderbar motiviert ins neue frische Jahr, hat zwölf volle Monate vor sich und freut sich darauf.
Und ehe man sich versieht hat man dann nur noch elf neue Monate des Jahres 2015 vor sich und von der schönen Liste der neuen Dinge und guten Vorsätze hat man gerade mal genau NULL umgesetzt, weil einen der normale Alltag auch gleich wieder fest in seinen Klauen hat und das neue Jahr doch tatsächlich mit der gleichen Geschwindigkeit startet, wie das letzte Jahr geendet hat. Quasi von null auf hundert und man denkt nur so "Hoppla"
 
Was ja zur Umsetzung von neuen Vorhaben (also neben dem normalen Alltag) enorm nützlich ist, wenn man Termine gesetzt bekommt!
 
Ich rede über die Dinge, die auf einer solchen Liste der guten Vorsätze zu finden sind wie z.B. Veränderungen, Neuerungen und Erweiterungen des Bisherigen. Dinge, die ja noch solange nicht recht mit einem Termin versehen sind, bis man sie nicht nach außen getragen hat und doch eigentlich keiner weiß, daß man das vor hat.
 
Und dann können diese Dinge plötzlich doch zu einer dringenden Terminsache werden, weil sie von außen ganz unbewusst dazu gemacht wurden! So erhielt ich diese Woche einen Anruf für eine Anfrage und ich sagte spontan: "Ja" (ich werde darüber berichten, wenn es tatsächlich gut geworden ist :-). Und als ich aufgelegt hatte und erst einmal näher darüber nachgedacht habe was das bedeutet, wurde mir klar: Hui, dann mal jetzt ganz flott mindestens drei Punkte der Jahresliste innerhalb der nächsten zwei Wochen abarbeiten, denn das wäre zu dem Termin schon wirklich klasse. Kurze Nervosität und dann ran an die Dinge und plötzlich schafft man unheimlich viel von dem anzuschieben, was man doch schon länger vorhat. Entscheidungen werden plötzlich ruckizucki getroffen und dann läuft es einfach! Ach, das mag ich und freue mich über diesen leichten Druck des unvorhergesehenen Termins. Man wird so auf eine nette Art und Weise überlistet die Dinge genau jetzt anzufangen und nicht mehr länger zu warten!
Dafür braucht man gar keinen Jahreswechsel!
Kennt Ihr das auch?
 
Und wo wir doch gerade bei den guten Vorsätzen sind:
Nach der ganzen Weihnachtsvöllerei und dem vielen guten, schweren, gehaltvollen Essen dachte ich: "So, es reicht!" Knopf und Knopfloch an der Jeans wollten auch nicht mehr recht zueinanderfinden und der Bedarf an Süßem ist mehr als gedeckt!
 Dieser Zustand hält dann bei mir maximal drei Wochen und die Lust auf so eine kleine feine Leckerei ist wieder da; muß aber ja nicht ganz so mächtig sein; geht ja auch ein bißchen leichter und frischer!
Und genau so ein Rezept möchte ich Euch heute zeigen:
  
 
Es sind leichte Zitronen-Cupcakes, die ein Pfirsich-Topping tragen.
 
 
 


Zitronen-Cupcakes mit Pfirsichtopping
 
60 g Halbfettmargarine
2 Bio-Zitronen
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
50 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
120 g Honig
 
Ofen auf 175 Grad vorheizen.
Die Margarine schmelzen. Zitronen abwaschen, trockenreiben, Schale abreiben und den Saft auspressen. 
Mehl, Backpulver, Zucker und Salz mischen. Eier, Honig, Zitronensaft und -schale und die geschmolzene Margarine zugeben und verrühren. Papierförmchen in Blechmulden verteilen und den Teig darin verteilen und ca. 20 - 30 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. 
 
Pfirsichtopping
 
70 g Margarine 
350 g Frischkäse
100 g Puderzucker
50 g Joghurtalternative mit Fruchtpüree Pfirsich
 
Für das Frosting den Frischkäse mit dem Handrührgerät cremig rühren. Zimmerwarme Margarine und Joghurtalternative zugeben, gesiebten Puderzucker zugeben und ebenfalls cremig rühren. Gegebenenfalls noch mal kaltstellen. Frosting in Spritzbeutel füllen und die Cupcakes verzieren.
  


Liebe Grüße
Silke 

Winternordsee

Montag, 19. Januar 2015

Nach gefühlten sechs Wochen Dauerregen war am Wochenende plötzlich die Sonne am Himmel zu sehen, der Regen hat zumindest kurzzeitig pausiert und wurde abgelöst von einer klaren Luft, die mit einem kalten Wind kam.
 
Ein kurzer Anflug von schönem Winterwetter.  
 
Gepackt von der Sonnenenergie bin ich ans Meer gefahren.
Wir haben das große Privileg die Nordsee direkt vor der Türe zu haben (in zehn Minuten sind wir da), nutzen dieses aber leider viel zu selten!
Und während im Sommer unsere Küstenregion von Touristen gestürmt wird, hat man in den Wintermonaten die Nordsee fast für sich allein, kann lange Sparziergänge machen und begegnet dabei kaum anderen Menschen.
 
Das war so wunderschön:
Der Himmel und das Licht, die Weite und der Wind, die Sonne und die Nordsee, auch wenn diese sich gerade mal wieder verzogen hatte ... 
Es herrschte zwar Ebbe, es war aber deshalb nicht weniger eindrucksvoll!  
  
 
 
 
Und was ist perfekt nach so einem langen Spaziergang an der der frischen Luft?
Eine wärmende Suppe!
 
 
 
"Es war einmal ein kleine Garnele. Die zog mit ihren Schwestern durch die Töpfe - und landete bei der Süßkartoffel..."
 
So lautete die vielversprechende Einleitung zu einem tollen Rezept, welches sich schon länger in meinem Fundus befand.
Meine Suppe ist nach dieser Rezeptidee entstanden, schmeckt ganz köstlich, weshalb ich sie mit Euch teilen möchte:
 
 
 Süßkartoffel-Ingwersüppchen mit Garnelen
 
500 g Süßkartoffeln
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
ein daumengroßes Stück Ingwer (mehr oder weniger nach Geschmack)
1 EL Butter
5 Zweige Thymian
1 l Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
1 rote Chilischote
Eine Prise gemahlenen Koriander
8 rohe Garnelen, geschält
Olivenöl
 
Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Zwiebeln, zwei Knoblauchzehen und Ingwer schälen und fein würfeln und in heißer Butter andünsten. Süßkartoffeln und Thymian zugeben und mit der Brühe aufgießen. Süßkartoffeln weich kochen, dann Thymian entfernen. Alles pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Restliche Knoblauchzehe und Chili fein hacken.
Die gewaschenen und trocken getupften Garnelen mit dem Koriander würzen. Olivenöl in ein Pfanne erhitzen und die Garnelen mit dem Knoblauch und Chili darin von jeder Seite ca. 2 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Je zwei Garnelen auf einen Holzspieß stecken und mit der Suppe servieren.
 
 
Liebe Grüße von der Nordsee,
Silke  


Schneller November + Adventskuchen

Samstag, 29. November 2014

Gerade noch war der 01. November und schwupps ist der Monat auch schon wieder vorbei!
 So kommt es mir zumindest vor!
  Voll mit Ereignissen und Arbeit war dieser Monat und so ist er wohl auch deshalb wie im Fluge vergangen und schon steht der 01. Advent vor der Tür.
 
Passend zur Adventszeit sind nun auch die Temperaturen der Jahreszeit angemessen und ein scharfer Ostwind lädt dazu ein, es sich im Hause gemütlich zu machen. 
 
Kamin an, leckeren Kuchen zum Tee und dazu ein bißchen adventliche Stimmung:
Das ist der Plan für dieses Wochenende!  
 
 

Ich habe dafür einen Rührkuchen gebacken, der durch Glühwein beschwipste Kirschen und ein bißchen Zimt und Marzipan ganz vorweihnachtlich daherkommt und wunderbar zu einem Adventswochenende passt.


Adventskuchen mit Glühwein
 
250 ml Rotwein
2 Beutel Glühwein-Fix
250 g Sauerkirschen (abgetropft)
100 g Marzipanrohmasse
250 g Butter (zimmerwarm)
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
4 Eier
250 g Mehl und 1 El
50 g Speisestärke
2 EL Kakao
1 TL Zimt
2 TL Backpulver
100 g Schokoraspeln
 
Rotwein aufkochen und Glühwein-Fix einrühren und auf 150 ml einkochen. Die Kirschen zugeben und 20 Minuten ziehen lassen. Dann abtropfen lassen und den Wein auffangen.
Marzipan grob reiben. Eine Backform, z.B. Gugelhupf,etwas buttern und bemehlen.
Butter mit Zucker, Vanillezucker, Marzipan und 1 Prise Salz schaumig aufschlagen. Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Stärke, Kakao, Zimt und Backpulver mischen und nach und nach im Wechsel mit dem Glühwein und den Schoko-Raspeln untermengen. Kirschen mit dem 1 EL Mehl mischen und vorsichtig unter den Teig heben.
Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 1 bis 1,5 Stunden backen (Garprobe machen. Evtl. dabei mit Backpapier abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.
10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.  


Ich wünsche Euch ein schönes Adventswochenende,
Silke 

Pilze und Wild, Teil 2

Freitag, 31. Oktober 2014

Heute gibt's das nächste Rezept mit Pilzen und Wildfleich in den Hauptrollen. Dieses Mal sind es Pfifferlinge gepaart mit Wildhackfleisch, die ich gemeinsam zu einer leckeren Quiche verarbeitet habe.
 
Von den Pfifferlingen habe ich gleich so viele gekauft, daß sie noch für eine leckere Pfifferlingscremesuppe vorab reichten.
 
 
  Pfifferlinge schmecken kräftig und leicht pfeffrig. Mühsam fand ich bisher immer das Putzen der Pfifferlinge, das viel Zeit beanspruchte und manchmal dann trotzdem ein Sandknirschen zwischen den Zähnen hinterließ. Grrr! 
Auf dem Wochenmarkt erhielt ich jetzt einen Tipp, den ich mit Euch teilen möchte:
Im Waschbecken leicht warmes Wasser mit 4-5 Esslöffeln Mehl vermischen, Pfifferlinge darin waschen und dann nur noch abtrocknen.
Funktioniert prima und ist schnell gemacht.
Perfekt!
 
 
Pfifferlingscremesuppe:
 
3/4 L Kalbsfond
(Zubereitung siehe hier oder fertigen Kalbsfond aus dem Glas)
250 g Pfifferlinge
50 g Schalotten
Butter
Salz und Pfeffer
125 ml Sahne
4 Zweige Thymian
1/2 Bund Schnittlauch
1/2 Bund Petersilie
 
Pfifferlinge putzen. Schalotten schälen und fein würfeln. Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotten und Pfifferlinge darin andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Hälfte mit der Schaumkelle herausnehmen.
Etwas Fond zu den restlichen Pfifferlingen in den Topf gießen und dann sehr fein pürieren. Mit restlichem Fond und Sahne auffüllen, die Pfifferlinge dazugeben und ca. 7 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Petersilie und Schnittlauch waschen und fein hacken bzw. in feine Röllchen schneiden. Thymianblätter ebenfalls fein hacken und alles zum Schluß in die Suppe geben.  
 
 
Und nicht nur in unserer Küche hält der Herbst Einzug.
 Auf unserem Hof ist spätestens mit der Zeitumstellung am letzten Wochenende der Herbst-Wintermodus einläutet und der Rhythmus ist nun ein anderer! Das Wetter hat sich zwar erfreulicherweise in den letzten Tagen noch einmal von seiner Sonnenseite gezeigt, doch sind die Tage deutlich kürzer und dies hat zur Folge, daß die Pferde und Esel nun nachts in den Stall kommen.  
  
Denn auch die Weiden sind mittlerweile im wahrsten Sinne des Wortes "abgegrast" und das was noch nachwächst, ist längst nicht mehr so gehaltvoll. Die Tiere würden nicht mehr satt werden.
Das Reinholen der Tiere bedeutet, daß nun nachmittags die Ställe fertig gemacht werden müssen, wenn man dieses nicht in Dunkelheit tun möchte; Stroh einstreuen, Heuraufen füllen, Futtertröge bestücken,... und schließlich die Tiere reinholen, die meist bereits am Zaun stehen und darauf warten!
 
 Die Tiere machen in den Herbst-Wintermonaten zwar mehr Arbeit, dafür wird es im Garten ruhiger. Das meiste ist geerntet und die Stauden verabschieden sich so langsam zum Winterschlaf und sind auch im Verblühen teilweise ganz reizvoll und schön. Es ist noch zu früh alles runterzuschneiden und winterfest zu machen. Die Stunden, die ich im Garten verbringe, haben sich allerdings sehr reduziert und die meisten Gartenmöbel habe ich bereits ins Winterquartier verfrachtet.
 
 
 
Für die Quiche aus Pfifferlingen und Wildhackfleisch benötigt man einen Mürbeteig als Grundlage, der nach seiner Zubereitung ja leider für eine gewisse Zeit in den Kühlschrank muß damit man ihn ausrollen kann. Ansonsten ist die Quiche aber recht schnell zubereitet und backt dann im Ofen vor sich hin. Ich serviere meistens noch einen fruchtigen Feldsalat mit Birnen oder anderen Herbstfrüchten dazu. Wir mögen diese Kombination sehr.


 
 Quiche mit Pfifferlingen und Wildhack
200 g Mehl
4 Eier
125 g Butter
Salz
200 g Pfifferlinge
2 Schalotten
4 EL Olivelöl
250 g Wildhack
Pfeffer
1 TL getrockneter Thymian
250 g Creme fraiche
 
Aus dem Mehl, 1 Ei, Butter, 2 EL Wasser und einer Prise Salz einen Mürbeteig zubereiten und diesen 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Pfifferlinge waschen. Schalotten schälen und fein hacken. DAs Öl erhitzen und die Pilze und Schalotten darin andünsten. Hackfleisch zugeben und mitschmoren. Mit Salz und Pfeffer und Thymian würzen.
 
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Teig ausrollen und eine gefettete Springform damit auslegen und einen Rand hochziehen. Die Pilze mit Hackfleisch darauf geben. Creme fraiche mit den restlichen Eiern mischen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Über das Hack geben. Im Ofen ca. 45 Minuten backen. 


Die Gallowaykälbchen haben übrigens in den Sommermonaten prima an Gewicht zugenommen. Das Fell wird nun auch dick, puschelig und lang und so wappnen sie sich langsam für ihren ersten Winter. Den anders als die anderen Tiere am Hof bleiben sie ganzjährig draußen auf der Weide und kommen nicht in den Stall.
Sie freuen sich jetzt über die Heuzufütterung!


Ich mag diese Zeit sehr und genieße es. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Reiz. Während man im Sommer möglichst viele Stunden draußen verbringt und auch abends kein Ende findet, muß man nun die Dinge draußen bis zur Dunkelheit erledigt haben und genießt viel mehr das Haus mit seiner Gemütlichkeit.
Und die Herbstküche ist eben auch einfach lecker!  

Ich wünsche Euch eine schöne Herbstzeit, 
Silke
 

Hundekoffer

Montag, 27. Oktober 2014

Heute gibt's ein kleines DIY für die Vierbeiner im Hause!
Seit ca. einem Monat haben unsere Hunde "neue" Hundekörbe.
Diese haben die vierwöchige Hundenutzungstestphase gut überstanden, außerdem manch entzückten Laut bei einigen zweibeinigen Besuchern hervorgerufen und uns haben sie mit ihrem dekorativen Aussehen auch dauerhaft überzeugt.
Deshalb möchte ich Euch heute diese Hundekoffer zeigen:
 




 
Ja, es sind alte Koffer!
 Mein Mann und ich haben beide einen alten Koffer mit in unseren Haushalt gebracht, der uns jeweils schon viele Jahre begleitet hat. Bisher fristeten beide Koffer allerdings ein verstaubtes Dasein auf dem Scheunenboden und fanden bisher keinen rechten Platz bei uns im Haus.
Farblich passen sie ganz prima zusammen: Der eine ist eher braun, der andere beige in der Farbe; beide etwa gleich groß und innen einmal mit gestreiftem und einmal kariertem Muster versehen. Nach langer vergeblicher Suche nach schönen und dabei preislich angemessen Hundekörben kam mir die Idee, diese Koffer als Hundekörbe umzufunktionieren. Wir haben also kurzerhand die Koffer entstaubt, ich habe Kissen in der passenden Größe aus Wollstoffen genäht und damit es dann noch mal richtig kuschelig wird, haben wir noch Schaffelle reingelegt.
Ja, ja... unsere Hunde leben schon fürstlich!!
 

Zum Schutz des Fußbodens habe ich die Koffer auf der Unterseite 
mit Filzstreifen beklebt.
Ein weiterer Tipp: Haltet auf Flohmärkten und Kleiderkammern etc. nach alten Lammfelljacken Ausschau. Sie eignen sich ganz wunderbar mit ihrem Innenleben für Hundekörbe, sind oftmals für kleines Geld zu haben und den Hunden macht es auch überhaupt nichts, wenn sie etwas muffeln... das tun ja leider manchmal selbst! Ärmel, Kragen und was sonst noch so stört ist schnell abgeschnitten.
 

Die Bilder sprechen für sich:
Die Hunde finden die neuen Körbe prima und haben sie ganz schnell für sich als Relax-Zone entdeckt! 
 
Abschließend gibt es kleine Suchbilder:
Findet den Hund oder auch was ist Hund und was ist Schaffell?
 
 
Liebe Grüße,
Silke

 
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